Am 3. November 2011 wurde die Dauerausstellung »Traumfabrik – 100 Jahre Film in Babelsberg« im Filmmuseum Potsdam feierlich eröffnet. Die Präsentation der bewegenden Ära des ältesten Ateliers der Filmgeschichte breitet sich auf einer Fläche von 460 Quadratmetern aus und bietet eine enorme Menge an Informationen, die zusätzlich zur analogen Schau über interaktive Stationen vermittelt werden.
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Ziel der interaktiven Exponate war es auf die Bedürfnisse der jungen Museumsbesucher einzugehen ohne die Älteren auszuschliessen. Dazu gestalteten wir fünf interaktive Anwendungen für die Themenbereiche CASTING, FILMSCHNITT und FILMTON, die die Ausstellungsinhalte unterhaltsam, spielerisch und partizipativ vermitteln.
Die ersten Ideenskizzen entstanden im Rahmen des Kurses »Interaktive Medien im Museum« an der FH Potsdam unter der Betreuung von Prof. Boris Müller und Prof. Winfried Gerling und wurden schliesslich in Kooperation mit der MicroMovie GmbH realisiert. |
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In der Castingbox kann der Besucher ausprobieren, wie es ist, sich für eine Rolle zu bewerben
Diese Anwendung bietet die Möglichkeit, Szenen aus bekannten Filmen der Babelsberger Produktionsstätte nachzuspielen, ein Teil dessen zu werden und das personalisierte Ergebnisam Ende zu verschicken.
Nach richtigem Positionieren vor dem Bluescreen wird der Besucher zum Warmspielen animiert und darf anschliessend eine von ihm gewählte Rolle vorspielen. Das Ergebnis wird auf die Originalszene gemappt und kann aufs eigene Handy geladen oder an Freunde verschickt werden. |
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Am digitalen Schnittplatz kann der Besucher seinen eigenen 100-Jahre-Babelsberg-Trailer erstellen
An der zweiten Station wird einem die Möglichkeit geboten, Material aus verschiedenen Filmen der Studioära zu sichten und anschliessend die Aufgabe eines Schnittmeisters zu übernehmen – indem das Bildmaterial individuel strukturiert und verschiedene Anordnungsvariationen ausprobiert werden können, erlebt man eine der wichtigsten Komponenten des Films hautnah.
Zusetzlich lassen sich Informationen zu den einzelnen Filmen abrufen. Eine Infografik gibt Auskunft, welche Kameraeinstellung in der gewählten Szene verwendet wurde und was diese bedeutet. |
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SOUNDDESIGN
Am digitalen Soundmischpult kann der Besucher die Atmosphäre einer Szene durch Soundexperimente verändern
Indem der Besucher die Filmausschnitte mit verschiedener Musik und Geräuschen unterlegt, erfährt er wie sich die Bildwirkung der Szene verändert und wie sehr die Gestaltung des Tons von dramaturgischen Anforderungen bestimmt wird. |
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KARAOKE MIT DEN STARS
An der Karaoke-Station können die Besucher mit den Stars aus Babelsberg gemeinsam singen.
Es besteht die Möglichkeit Lieder aus kultigen Filmen mit seinen geliebten Stars mitzusingen, ihren Gesang aufzunehmen und sich im Anschluß das Ergebnis anzuhören. |
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FILMORCHESTER
Mit der interaktiven Orchesteranwendung kann der Besucher die Aufgabe eines Dirigenten übernehmen
Hier wird es möglich dem Babelsberger Filmorchester beim Einspielen der Kampfszene aus dem Nibelungen-Soundtrack zuzuschauen und in Echtzeit weg- oder dazuzuschalten. Die verschiedenen Instrumentengruppen können einzeln gehört und miteinander kombiniert werden. So erahnt man auch hier spielerisch die enorme Wirkung der Verwendung von Musik im Film. |
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DAS TEAM
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Mandy Hoffmann
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Jana Kühl |
Jula Lakritz
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Das Projekt wurde von
Mit der Unterstützung von:
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PRESSESTIMMEN
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»›Reenactment‹ des authentischen Filmprozesses« taz – die Tageszeitung am 03.11.2011
»… eines der wenigen Exponate, das auch die Leichtigkeit des Filmemachens zeigt.« Märkische Allgemeine am 02.11.2011
»Man hat Babelsberg pur – und kann selbst kreativ werden.« Potsdamer Neuste Nachrichten am 04.11.2011
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